Ein Todesfall ist immer einschneidend – vor allem für die, die zurückbleiben!

Im Todesfall gut abgesichert

Risikolebensversicherung- die wichtigsten Fakten im Überblick
  • Wichtigkeit: Sehr hoch
  • Warum: Der finanzielle Einbruch für die Hinterbliebenen ist enorm. Der Lebensstandard der Kinder sinkt zwangsläufig.
  • Die staatliche Witwen- oder Waisenrente ist häufig nicht ausreichend und an zeitliche Voraussetzungen geknüpft.
  • Es gibt verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten der Absicherung
  • Eine Risikolebensversicherung ist besonders empfehlenswert für Verheiratete, aber auch für unverheiratete Paare und für Geschäftspartner, die sich gegenseitig absichern müssen.

Beide Elternteile gehen arbeiten, die Kinder sind gut versorgt, das Haus ist gebaut und die Raten für das Haus können problemlos abbezahlt werden. Doch was passiert, wenn der Hauptverdiener stirbt?
Auch wenn es schwer fällt darüber zu reden, Eltern müssen sich mit dem schlimmsten Fall beschäftigen, damit ihre Kinder dann optimal abgesichert sind.

Stirbt ein Elternteil oder gar beide Elternteile, werden vom Staat – in Form von Kindergeld und Halb- oder Vollwaisenrente – finanzielle Leistungen erbracht. Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Vollwaisenrente nur 160 Euro im Monat beträgt, erkennt man schnell, dass für die Hinterbliebenen eine enorme finanzielle Lücke bleibt. Im Zweifel müssen Verwandte mit für die Kinder aufkommen.

Lücke berechnen

Sie sollten sich im Klaren sein, wie viel Ihr verbliebener Partner und Ihre Kinder zusätzlich benötigen. Das Geld sollte solange ausreichend sein bis Ihre Kinder selbst ins Berufsleben einsteigen und Geld verdienen. Da können schnell Beträge in Höhe einer halben Million Euro zusammen kommen.

Hier können Sie Ihren Bedarf berechnen.

Risikolebensversicherung – Leistungen vergleichen

Es gibt verschiedene Auszahlungsvarianten, zum Beispiel die Zahlung in einer Summe, eine monatliche Zahlung oder sinkende Summen im Vertragsablauf (z.B. linear sinkend zur fallenden Restschuld eines Immobilien-Darlehens). Vergleichen Sie die Leistungen. Die Prämien variieren sehr stark.

Desweiteren hängt die Versicherungsprämie vom Alter, dem Geschlecht, der gewünschten Dauer des Versicherungsschutzes, dem Gesundheitszustand und natürlich der Versicherungssumme ab. Auch die Frage, ob Raucher oder Nichtraucher, kann sich auf die Prämienhöhe auswirken.

Pänz-Vorsorge-Tipp: Es muss nicht immer eine einmalige Versicherungssumme als Leistung notwendig sein. Es gibt auch Tarife, die eine monatliche Rate leisten. Das kann die Prämie nach unten drücken.

Um im schlimmsten Fall Steuerzahlungen aus dem Erbe zu sparen, sollten Paare in der Regel zwei Policen abschließen. Das funktioniert wie folgt: Im ersten Vertrag ist der Mann die versicherte Person und die Frau Versicherungsnehmerin und bezugsberechtigte Person. Im zweiten Vertrag wird genau umgekehrt (über Kreuz) vorgegangen. Dort ist die Frau die versicherte Person und der Mann Versicherungsnehmer und bezugsberechtigte Person.

Checkliste Risikolebensversicherung

Bei Vorerkrankungen sollte bei den Versicherungen eine Voranfrage gestellt werden, um eine Ablehnung zu vermeiden
✔ Ausreichend hohe Versicherungssumme wählen (langfristige Zahlungsverpflichtungen, wie z.B. Hauskredite besonders beachten)
✔ Beantworten Sie die Risikofragen der Versicherungen wahrheitsgemäß, sonst verlieren Sie im schlimmsten Fall Ihren Versicherungsschutz

 

Sie haben Fragen zur Absicherung im Todesfall? Dann sprechen Sie uns gerne an.

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