Kostenfalle Zahnspange

Zahnzusatzversicherungen für Kinder

Eine private Krankenzusatzversicherung bietet die Möglichkeit die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse dahingehend zu ergänzen, was Ihnen als Eltern besonders wichtig ist.

Eine besondere Stellung hat die Zahnzusatzversicherung für Kinder, da hier ungeahnte Kostenblöcke auf die Eltern zukommen können.

Unterstützend zu der gesetzlichen Krankenversicherung können private Krankenzusatzversicherungen private Leistungen ermöglichen. Es gibt sie in den folgenden Bereichen:

Der Gesetzgeber gibt den besten Grund für eine Zusatzabsicherung: „§12 SGB V: Die Leistungen (der gesetzlichen Krankenversicherung ) müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“

Dass dem Kunden nicht immer die besten Leistungen, die er erhalten müsste, verschrieben werden, erscheint vor diesem Hintergrund logisch. Wenn Sie nicht auf private Leistungen verzichten wollten, dann sind Krankenzusatzversicherungen eine sinnvolle Alternative.

Zahnzusatzversicherung – Kostenfalle Zahnspange

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur für notwendige, medizinische Behandlungen. Das wichtigste Augenmerk bei Kindern liegt auf den Leistungen für Kieferorthopädie(Korrektur von Zahnfehlstellungen). Kinder benötigen oftmals für einige Jahre eine Zahnspange, die seit 2002 jedoch nur noch bei sehr starken Zahnfehlstellungen (KIG 3-5) von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird. Zudem übernimmt die gesetzliche Krankenkasse auch dann nur die Basisversorgung. Ästhetisch ansprechendere Zahnspangen werden beispielsweise nicht finanziert. Sollte die Zahnfehlstellung des Kindes in die vermeintlich unerheblicheren Kieferindikationsgruppen (KIG) 1-2 eingestuft werden, müssen die Eltern die Kosten komplett selbst tragen. Auf diesem Hintergrund kommen auf Eltern möglicherweise enorme Kostenblöcke zu.

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sollte unbedingt vor der kieferorthopädischen Diagnose erfolgen, da sonst eine Leistungsablehnung erfolgt. Als spätesten Abschlusstermin empfehlen Experten deshalb die Einschulung, um für das “Zahnspangen-Alter” gewappnet zu sein.

Checkliste Zahnzusatzversicherung für Kinder

✔ Frühzeitiger Abschluss wichtig, spätestens mit der Einschulung

✔ Sehr wichtig: auf hohe Erstattungssätze bei Einstufung in die Kieferindikationsgruppen KIG 1-2 und KIG 3-5 achten

✔ Auf Leistungsobergrenzen für KFO-Behandlungen achten

✔ Leistungsunterschiede durch Übernahme/Nicht-Übernahme von Kinderprophylaxe, Fissurenversiegelung sowie speziellen kieferorthopädischen Behandlungsmethoden wie Lingualtechnik, Invisalign (unsichtbare Zahnspange),Mini- und Kunststoff-Brackets, Retainer

✔ Möglich: kieferorthopädische (KFO) Leistungen über das 18. Lebensjahr hinaus (zB. bis 21)

✔ Auf Leistungsbegrenzungen der Zahnstaffeln achten (Tarife mit der höchsten Erstattung in den ersten Jahren wählen)

✔ Mind. 80% Zahnersatz sowie Einschluss von Inlays beachten (schon heute für die Zukunft)

Weiterführende Links:

Blogbeitrag – Interview mit Kinderzahnärztin Frau Loosen

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